KONTAKT

 

Evangelische Kirchengemeinde Wickede
Viebahnstr. 13a
58739 Wickede

Tel.: 02377 3153
Fax.: 02377 913925

eMail: pfarrer@ev-wickede.de

Anmeldung

Taufe

Jedes Jahr werden in der Evangelischen Kirchengemeinde Wickede 25-30 Menschen getauft. Die meisten davon sind kleine Kinder. Aber auch Kleinkatechumenen (Drittklässler), Konfirmanden (Achtklässler) und Erwachsene sind dabei.

Die Taufen finden grundsätzlich im Gottesdienst statt, und zwar jeweils am zweiten und dritten Sonntag im Monat. Weitere Möglichkeiten sind die Familiengottesdienste sowie besondere Gottesdienste zu den Festzeiten, wie z.B. der Gottesdienst in der Osternacht. Gibt es trotzdem Schwierigkeiten, lässt sich ein passender Termin am Besten telefonisch vereinbaren.

Der Taufe voraus geht immer ein Taufgespräch, in dem der Pfarrer mit Ihnen den Ablauf und die genauen Einzelheiten des Taufgottesdienstes bespricht. Dieses findet in der Regel auch bei Ihnen zu Hause statt.

Folgendes brauchen Sie für die Taufe:

1. Eine ungefähre Terminvorstellung.  taufort
2. In der Regel mindestens einen Paten, der evangelisch ist (Ausnahmen: siehe unten!).
Weitere Paten können dazu kommen. Sie müssen Mitglied einer christlichen Kirche sein. Wer ausgetreten ist, kann nicht Pate sondern höchstens Taufzeuge sein. Die Paten, sofern sie nicht Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Wickede sind, brauchen eine Patenbescheinigung. Diese bekommen Sie bei ihrem Pfarramt bzw. Gemeindebüro. Die Paten sollten, wenn es möglich ist, an dem Taufgespräch teilnehmen.
3. Einen Taufspruch für den Täufling.
Dies kann jeder beliebige Vers aus der Bibel sein. Eine Auswahl der beliebtesten Taufsprüche finden Sie hier.
4. Eine Taufkerze oder Kinderbibel
- muss nicht sein, wird aber oft gewünscht. Ein passendes Muster bringt der Pfarrer zum Taufgespräch mit. Sie können dies oder andere Taufgaben auch gerne selbst besorgen oder gestalten. Dies besprechen Sie auch im Taufgespräch.
 5. Sektempfang oder Kaffeetrinken?
Für beides können Sie unser Gemeindehaus mieten. Die Anfrage richten Sie an das Gemeindebüro.
Alles besorgt bzw gut überlegt? Dann hier klicken und anrufen oder eine Email schicken!

Neuregelungen der Landeskirche zum Patenamt

Bislang galt, dass mindestens ein Pate evangelisch sein musste. Das soll auch weiterhin die Regel sein. Findet sich aber trotz intensiver Bemühungen kein evangelischer Pate, gilt künftig: Mindestens ein Pate muss einer der elf Kirchen mit gegenseitiger Taufanerkennung angehören, der sog. „Magdeburger Erklärung“. Am 29. April 2007 haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die katholische Kirche, orthodoxe und altorientalische Kirchen sowie Freikirchen in Deutschland eine förmliche Erklärung über die wechselseitige Anerkennung der Taufe unterzeichnet. Die Unterzeichnung fand in einem ökumenischen Gottesdienste im Magdeburger Dom statt.

In Ausnahmefällen können Kinder in Zukunft auch ohne Paten getauft werden. Dafür muss aber mindestens ein Elternteil evangelisch sein. Weitere Informationen zum Patenamt und zur Taufe im allgemeinen finden Sie auf den Seiten der EKvW oder in einer Broschüre zum Download.




 

 

GRUNDSÄTZLICHES:
Die Taufe ist das "Eintrittstor" in unsere Religion. Schon von Johannes dem Täufer im Jordan an Jesus selbst vollzogen, nehmen die ersten Christen dies auf. Der scheidende Jesus selbst befiehlt es seinen Jüngern in den Schlussworten des Matthäusevangeliums (MT 28,18-20). Damit wird es zum verbindenden Band aller christlichen Kirchen und Konfessionen.

Die Taufe fügt ein in den "Leib Christi" (die Gemeinschaft aller Glaubenden) sie bewirkt die Vergebung der Sünden und erfüllt mit dem Heiligen Geist. Der Täufling empfängt somit eine Fülle von Gaben, die jedoch eher Samen sind als Früchte. Sie müssen und sollen sich im Laufe des Christenlebens entfalten. Daher bekommt jeder Täufling mindestens einen Paten an die Seite gestellt, der für die Entfaltung mit Sorge tragen soll.

Gleichzeitig ist die Taufe auch Auftrag in doppelter Hinsicht.
An die Eltern und Paten: Sie müssen versprechen, für die christliche Erziehung zu sorgen
Für den Täufling: Sich dieser Berufung würdig zu erweisen.

Da die Taufe auch immer Mitgliedschaft in der Ortsgemeinde bedeutet, ist sie der zentrale Aufnahmeakt der christlichen Kirche. Mag sie auch ein Familienfest sein - auch für uns ist jeder Täufling Anlass zur Freude: Die Sache Jesu geht weiter!